Antimatter – Fear Of A Unique Identity (Reviews)

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Interpret:
7. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Reviews

Antimatter – Fear Of A Unique Identity

Leaving Eden ist schon ewig her, hat man das Gefühl. Immerhin fünf Jahre, die verstrichen sind und die an der (einstmals) traurigsten Band der Welt nicht spurlos vorüber gingen. Antimatter sind zwar immer noch traurig, aber keinesfalls so lethargisch und depressiv wie noch auf dem Vorgänger von „Fear Of A Unique Identity„.

 

Was vor allem auffällt ist, dass sich vor allem in Sachen Arrangenments einiges getan hat. Das Album klingt viel mehr nach einem Band-Projekt als nach einer Solosache von Mick Moss. Logischerweise bleibt seine charismatische Stimme das Aushängeschild Antimatters, diesmal formen Schlagzeug und auch harte Gitarren einen musikalisch reichhaltigen Unterbau, der sich mehr denn je in Richtung des Post-Alternatives von Anathema bewegt. Beide Bands standen sich ja schon immer recht nahe, der Unterschied besteht darin, dass Antimatter weniger ausschweifen, sondern Song orientierter auf den Punkt kommen. Leichte Elektronik durchzieht das organisch produzierte Material, wirkt aber nie aufdringlich, sondern begleitet die neun Stücke und lassen sie etwas moderner wirken. Der Beginn von ‚Monochrome‚ beispielsweise könnte auch durchaus dank der Stimme von Mick Moss auf einem VNV Nation-Album stehen, aber nicht erschrecken, das Stück löst sich dann noch mit Gitarren und tollen Melodien auf. Elektronische Elemente sind also rein begleitend und bestimmen nie das Bild.

 

Antimatter

Wichtig bei Antimatter war aber seit jeher die Stimmung. So bewegen sich die Engländer weiterhin überwiegend in Moll, wirken aber weit weniger pessimistisch als noch auf Leaving Eden. Eine gewisse Melancholie ist noch zu spüren, jedoch scheinen sich die Engländer langsam in hoffnungsvollere Gefilde zu bewegen und das steht ihnen verdammt gut. ‚Firewalker‚ wirkt sogar fast ein bisschen getrieben, löst sich aber in einem wunderschönen Refrain auf. Viel Leben haucht den Stücken dabei Gesangspartnerin Vic Anselmo ein, die in den Duetten mit Mick Moss eine perfekte Ergänzung darstellt. „Fear Of A Unique Identity“ ist ein abwechslungsreiches Album geworden, welches als gelungene Weiterentwicklung gelten kann, Fans müssen sowieso zugreifen. Wer die Band nicht kennt, kann Vergleiche zu genannten Anathema, vielleicht auch zu Neo-Prog-Bands wie The Pineapple Thief ziehen.
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Label: Prophecy Productions

Bandpage: Antimatter-Homepage

Format: Jewelcase, Limitierter Digipak, Artbook

Veröffentlichungstermin: 23. November 2012

Trackliste:

  1. Paranova
  2. Monochrome
  3. Fear Of A Unique Identity
  4. Firewalking
  5. Here Comes The Men
  6. Uniformed And Black
  7. Wide Awake In The Concrete Asylum
  8. The Parade
  9. A Place In The Sun
(8 / 10)

(8 / 10)

 

 

 

 

 

 

 

 

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